Bayerische Studierende brechen Verhandlungen mit Wissenschaftsministerium und Hochschulen ab

Die Studierendenvertretungen aller bayerischen Hochschulen haben die Gespräche in der AG Mitwirkung mit dem Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst abgebrochen. Dies wurde beim letzten gemeinsamen Treffen der Landes-ASten-Konferenz (LAK) am 19. Juni in München beschlossen.

Die AG Mitwirkung wurde im Frühjahr 2010 nach den Hörsaalbesetzungen im Herbst 2009 eringerichtet, um die Mitbestimmung der Studierenden an den Hochschulen zu verbessern.

Der Forderung nach einer verfassten Studierendenschaft wurde bereits im Sommer 2010 eine Absage erteilt, obwohl dies eines der zentralen Themen bei den Protesten im Herbst 2009 war. Die Studierenden forderten daneben eine paritätische Beteiligung in Hochschulgremien sowie die Transparenz von Hochschulen und Ministerium gegenüber den Studierenden und der Öffentlichkeit. Im Verlaufe der Verhandlungen wurden seitens der Studierenden etliche Alternativvorschläge erarbeitet, die letztenendes kaum von der Arbeitsgruppe aufgegriffen wurden.

Details findet ihr in der Pressemitteilung der LAK. Es gibt bereits auch eine Reaktion von Minister Heubisch.

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