Pressemitteilung der HSL zur Besetzung

Die Besetzung des Audimax durch protestierende Studierende hat die Hochschulleitung zu einer Pressemitteilung genötigt. Die HSL zeigt sich damit zumindest versöhnlich mit den unzufriedenen Studenten.

Darin heißt es:

Unser oberstes Ziel ist es, die Studienbeiträge verantwortungsvoll und im Sinne der Studierenden einzusetzen. Dies ist möglich, weil die Studierenden viele gute Vorschläge in die paritätisch besetzten Gremien zur Verwendung der Studienbeiträge eingebracht und den Entscheidungsprozess zu jeder Zeit konstruktiv begleitet haben. Für die gute Zusammenarbeit möchte ich den Studierendenvertretern ausdrücklich danken.

Ein Schlag ins Gesicht für eben jene konstruktiven Studierendenvertreter. Schließlich mussten sie ja erfolglos im paritätisch besetztem Gremium dagegen kämpfen, dass die Hochschulleitung den Takelmeister am Brombachsee, Kirchenmusik, Umzugsgebühren eines Professors und andere Dinge aus Studiengebühren finanziert. Denn die Hochschulleitung entscheidet allmächtig, ganz egal wie konstruktiv sich da gewählte Studentenvertreter beteiligen möchten.

Diese Allmacht wurde im Übrigen bei Beschluss der Studienbeitragsordnung der FAU rein rechtlich begründet: So ein Gremium könne nicht die Verantwortung für Ausgaben tragen, gegen die auch geklagt werden kann. Deswegen müsse man die letzte Entscheidung (quasi eine Vetomöglichkeit) der HSL überlassen. Leider wird diese Stellung von Prof. Grüske missbraucht — und zwar eben nicht „im Sinne der Studierenden“.

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