Studiengebührenverwendung fürs Sommersemester – Sprachkurse jetzt kostenlos

Heute um 12:45 – und damit 75 Minuten früher als geplant ging die abschließende Sitzung des uniweiten Gebührengremiums zu Ende. Die Verteilung der Studiengebühren für das kommende Sommersemester steht damit wohl
weitgehend fest (es sei denn die Hochschulleitung überstimmt bestimmte Beschlüsse des Gremiums).

Ums kurz zusammenzufassen:
Die Entscheidungen fielen zwar nicht immer im Konsens – wir wurden als Studis aber bei keinem Antrag direkt überstimmt.
Einzig die Tatsache, dass der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften gedenkt 100.000 EUR für Recruiting-Maßnahmen (Infomaßnahmen die sich an Schüler richten) auszugeben veranlasste uns zwar zu Protest – für eine Empfehlung an die HSL diese Maßnahme abzulehnen fehlte uns jedoch eine Stimme.

Zusätzlich zu den den vielen laufenden Projekten, die ich jetzt nicht alle nochmal anführen will (sind hier nachzulesen) ist neu ab kommmenden Semester:

  • die UB wird JStor, eine Sammlung aller DIN-Normen und weitere Datenbanken anschaffen
  • es gibt einen Remote Access (Zugriff von zu Hause aus) zur Datenbank Juris
  • die Kursgebühren am Sprachenzentrum entfallen vollständig (dies sah die Studierendenvertretung bisher stets kritisch, da wir befürchten, dass sich dies negativ auf das Niveau der Kurse auswirken könnte – angesichts großer verwaltungstechnischer Schwierigkeiten beim Einzug der Kursgebühren haben wir uns hierzu dann aber geschlossen enthalten)
  • Skripte am Sprachenzentrum sind künftig kostenlos
  • Ergänzung 22.01.2009:
  • wir haben der UB eine Stelle (beantragt waren 2) für die beschleunigte Bearbeitung von Neuzugängen genehmigt (wer sich auskennt weiß, dass es derzeit doch reichlich lange dauert bis neue Bücher auch wirklich zur Ausleihe bereitstehen)
  • das Sprachenzentrum bekam je eine Lehrkraft für besondere Aufgaben für Englische und Spanische Philologie [/Ergänzung Ende]

Insgesamt haben wir gut 2 Millionen zum ausgegeben – von denen 67.000 übrig geblieben sind. Soweit dieses Geld auch nach der Beschlussfassung der Hochschulleitung noch da ist wird es wohl an die Fakultäten zurückfließen.

Bei Fragen und Anregungen könnt ihr euch gerne hier in einem Kommentar melden oder uns eine E-Mail schreiben: gebuehren -ÄTT-stuve.uni-erlangen.de.

Veröffentlicht am in ReWi, Studiengebühren | 11 Kommentare

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