Simbabwe-Aktion

Wie jedes Jahr nehmen wir (Amnesty International Hochschulgruppe Erlangen) den International Students Day zum Anlass, eine Aktion zu machen. Das Thema ist in diesem Jahr aus aktuellem Anlass Simbabwe: WOZA, eine der größten Oppositionsgruppe in Simbabwe, die sich dem autokratisch regierendem Präsidenten Robert Mugabe entgegensetzt, wird in diesem Jahr mit dem Menschenrechtspreis der deutschen Sektion von Amnesty International geehrt. WOZA (=Women and Men of Zimbabwe Arise), eine Gruppe mit mehr als 35.000 größtenteils weiblichen Mitgliedern, setzt sich insbesondere für die Frauen in Simbabwe und deren Menschenrechte ein. Ob es nun um das unbezahlbare Schulgeld oder um steigende Preise von Lebensmitteln geht, die WOZA-Aktivisten protestieren mit ausnahmslos friedlichen Mitteln für ihre Rechte. Unter dem Motto „Tough love“ singen und beten sie auch – mit Texten wie „Fegt den Schmutz der Korruption von den Straßen“ oder „Liebe statt Hass“.

Ein paar der WOZA-Aktivistinnen waren genau wegen dieser Aktivitäten in Haft und auch wir hatten geplant, am 17.11. für sie Unterschriften zu sammeln (die Amnesty-Eilaktion für die inhaftierten Frauen lief schon ein paar Wochen und es wurden auf der ganzen Welt Unterschriften für ihre Freilassung gesammelt). Erfreulicherweise wurden sie schon freigelassen!

Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, einen „reinen“ Infostand, also ohne Unterschriftenliste, zu veranstalten – Informationen über Simbabwe, WOZA und die Menschenrechte sind nichtsdestotrotz wichtig, weil es in Simbabwe nach wie vor keine demokratische Regierung gibt. Wir sind also am Montag, den 17.11., von 12 bis 18 Uhr in der Philosophischen Fakultät zwischen den Treppen zum Audimax. Da ja auch die Vorweihnachtszeit schon bald anfängt, gibt’s auch Glühwein (und Kinderpunsch)!

Herzliche Einladung an alle, bei uns vorbeizuschauen!

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