Das KonventsWE

Was machst Du am liebsten, um Dir ein angenehmes und chilliges Wochenende einzurichten?
Setzt Du Dich in der klassischen Form in die Bib, packst Dir deine Bücher fein säuberlich zurecht und tust, was man in der Bib normalerweise so tut, wie Lernen und Schlafen? Oder gehst Du etwa jeden Samstag aufs Neue zur Party, um den nächsten Tag halbverkatert abzusitzen?
Sag, gibt es da nicht Schöneres?
Na logen existieren da umwerfendere Möglichkeiten! Und zwar fährst Du einfach auf Kosten des SpRats mit aufs Konventswochenende. Dort erwarten Dich ein Schloß, dessen ritterliche Bewirtung, sowie königliche Dispute und Heerscharen von anderen AlltagsheroInnen, gegen die Du Dich am besten mit deinen schlagfertigsten Argumente ausrüstet.

Nachdem JedeR in berauschenden Arbeitskreisen auf seine Art und Weise wacker durchgehalten hat, gingen wir beizeiten in ein triumphales Gelage über, bei der „Assoziationen in Wein“ wirklich wichtige Ideen wie bizarre Tischtennis-Matches auf einer aus vier Tischen selbst kreierten Tischtennis-Platte, der die massig leeren Biere später als grobmaschiges Netz dienten, ins Licht des Abends rückten.
Alsbald tauschte JedeR ihren oder seinen gebildeten Kopf gegen handfeste Kellen (auch Schläger genannt) ein, fingen wie fies das Zocken an und schossen sich diesmal Bälle anstatt wilder, schwerwiegender Problemdiskussionen um die Ohren. In jenem erhitzten Schlachtgetue nahm EinjedeR ein persönliches Kampfgut mit, was ihm / ihr, wollen wir es wohl hoffen, zeitlebens dieses WE in Erinnerung halten wird. Seien es eben jene sozialkompetenzfördernden Tischtennis-Orgien; seien es schöne abendliche, horizonterweiternde Gespräche, um den Blick über die geschützte Schießscharte der eigenen Burg zu wagen oder seien es einfach nur süße kleine Flecken eines Weinrauschs auf dem Lieblings-T-Shirt, die sich glücklicherweise nie wieder raus waschen lassen. Damit man auch ja nicht die intensive Zeit der Konventsmitglieder und deren Ministeriale auf dem Schloß zu Weidenberg so schnell in die Vergessenheit entgleiten lässt.
(Anmerkung der Redaktion: Nicht schlecht Sebastian 🙂 )
Und in der Hoffnung, dass sich die anderen Freizeitkämpfer ebenso „Fürst“lich amüsiert haben, möchte ich Euch zu dieser Gelegenheit für Euren Compagnon danken. War überaus nett.

Veröffentlicht am in FSI, Hochschulpolitik, Konvent, Sprecherrat | 6 Kommentare

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