35. Mitgliederversammlung des fzs in Karlsruhe

Von Freitag bis Sonntag (also bis vor 10 Sekunden 😉 ) hatten Philipp, Thomas und ich die Freude mal wieder an einer Mitgliederversammlung des fzs teilnehmen zu dürfen. Der fzs ist der bundesweite Dachverband der Studierenden.Martin Lochner - Philipp Schrögel - Evi (von der LMU) - Thomas Binder
(v.l.: Martin Lochner, Philipp Schrögel, Evi (LMU München), Thomas Binder)


Auch wenn mehrtägige Sitzungen von früh um 9 bis abends um 22:30 Uhr (zuzgl. nächtlicher Diskussionen beim ein oder anderen Bier) doch etwas anstrengend ist, so sind diese Sitzungen doch eine feine Gelegenheit sich mit dem Rest der Studierenden der Republik auszutauschen und gemeinsame Strategien zu entwickeln.

Ähnlich wie in Potsdam – durchaus nicht selbstverständlich – war auch diese Mitgliederversammlung wieder sehr konstruktiv und es wurden auch viele inhaltliche Punkte behandelt.
Unter anderem:

  • wurde ein längeres Positionspapier zur Forschungspolitik verabschiedet
  • bzgl. Lehrerbildung wandte man sich in Positionspapieren gegen die Privatisierungdes Schulwesens und für stärkere Praxisanteile in der Lehrerbildung

Außerdem wurde ein neuer vierköpfiger Vorstand gewählt – er besteht ab 1.9. aus
1. Thomas Honesz (LMU München)
2. Bianka Hilfrich (Uni Bonn)
3. Anja Gadow (TFH Berlin)
4. Florian Keller (Uni Heidelberg)

Sämtliche Ausschüsse und Referentenstellen wurden besetzt.

Negativ aus unserer Sicht war, dass einige Endlosdebatten – die jedesmal wieder die TO der Sitzung „bereichern“ – auch in Karlsruhe diskutiert werden mussten. Erneut konnte allerdings auch durch unseren Einsatz verhindert werden, dass die Stimmstaffelung im fzs (eine große Uni wie die LMU hat etwas mehr Stimmgewicht als kleine Hochschulen mit weniger als 10.000 Studis) verändert und eine harte Quotierung der Rednerliste eingeführt wurde. Die Quotierung hätte bedeutet, dass Männer kein 2. Mal zu einem Punkt reden dürfen, wenn keine Frauen mehr auf der Redeliste stehen. Dies lehnen wir als undemokratische Verzerrung der Debatte ab.

Am Ende wurde auch der Haushalt mit großer Mehrheit beschlossen.

Zu den Berichten der letzten drei MVen siehe:

32. MV in Lüneburg
33. MV in München
34. MV in Potsdam

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