Studienbeitragskommission Maschinenbau

Heute tagte zum ersten mal die neue Studienbeitragskommission Maschinenbau, nachdem die Kommissionen für die einzelnen Studiengänge nun auf „Department“-Ebene zusammengefasst wurden. In der Kommission sitzen jetzt also je ein Vertreter (+ Stellvertreter) der Studierenden der drei Beteiligten Studiengänge (Maschinenbau, Mechatronik, WING) und drei Professoren. Zusätzlich mit beratender Stimme auch noch die Frauenbeauftragte und der Vertreter der wissenschaftlichen Mitarbeiter. Der Vorsitzende (Professor) kann dabei bei Stimmengleichheit entscheiden.

Wer jetzt denkt, dass es in so einer Kommission ständig nur Professoren vs. Studierende heißt, den muss ich erstmal enttäuschen. Letztlich fielen nämlich alle Entscheidungen einstimmig.

Von studentischer Seite wurden vor allem die Anträge zurückgewiesen, bei denen versucht wurde die eigentlich Lehre (Vorbereitung von Vorlesungen, Überarbeitung von Materialien) auf studentische Hilfskräfte und damit Studiengebühren abzuwälzen. Aus unserer Sicht gehören diese Tätigkeiten zum Lehrauftrag und sollen deshalb auch von den Lehrstühlen übernommen werden.

Ansonsten wurde einige Anträge zurückgestellt, weil sie zwar Grundsätzlich sinnvoll waren, allerdings so knapp formuliert, dass die Notwendigkeit nicht überprüft werden konnte. Als Studierende wären wir deshalb immer sehr dankbar, wenn Anträge so formuliert wären, dass sie auch für den Außenstehenden nachvollziehbar sind.

Ein weiterer Teil der Anträge wurde von den einzelnen Lehrstühlen auf den allgemeinen Topf Maschinenbau verschoben, weil sie Lehrstuhlübergreifende Maßnahmen abdecken.

Der Großteil der genehmigten Anträge beschäftigt sich mit studentischen Hilfskräften für Tutorien/Praktika und Übungen, kommt also den Studenten hoffentlich direkt und indirekt zu gute. Ansonsten wurde Material für Übungen/Praktika, sowie Arbeitsplätze für Diplomanden und Studienarbeiter genehmigt. Auch einige wenige zusätzliche Vorlesungen von externen Dozenten werden über die Studiengebühren finanziert.

Insgesamt muss man hervorheben, dass die Sitzung sehr sachlich und freundlich ablief, trotz der Dauer von über 3,5 Stunden. Als sehr nützlich erwies sich auch, dass wir uns als studentische Vertreter vorher bei allen wichtigen Anträgen abgesprochen hatten und somit mit einer Stimme auftreten konnten. Wir hoffen die Mittel effizient eingesetzt zu haben, auch wenn es leider unwahrscheinlich erscheint, dass die Uni jemals die Beiträge um die nicht genutzten Mittel vermindert. (Im Gesetz liegt der Spielraum zwischen 300,- und 500,- Euro pro Semester).

Veröffentlicht am in Studiengebühren, Tech | 2 Kommentare

Johannes Schmid

Ich bin Vertreter der FSI Mechatronik in der Studiengebührenkommission EEI und Stellvertreter in der Kommission für Maschinenbau.

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