Erstsemesterbegrüßung im Audimax

Gestern war die offizielle Begrüßung der Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Audimax. Um 16.00 Uhr war der offizielle Beginn, der Veranstaltung, aber schon ab 15.00 Uhr begann die Schlacht um die „Werbegeschenke“. Im Foyer präsentierten sich verschiedene studentische Gruppen und warben um Nachwuchs, den sie mit Kugelschreibern, Süßigkeiten, Äpfeln, Blöcken, und allem Möglichen köderten. Auch die verschiedenen Parteigruppierungen waren vertreten, allerdings schien es mir, dass die Geschenke bei manchen nur die fehlenden Inhalte verschleiern sollten. Das großzügig verteilte Erstsemesterheft einer parteipolitischen Gruppe lässt zum Beispiel vermuten, dass sie sich trotz ihre Anspruchs nicht genauer mit der Universität beschäftigt haben.

Wir als Vertreter der verschiedenen FSIen haben versucht ohne Geschenke und Hochglanzbroschüren von einem Bundesverband in tausendfacher Ausführung die Leute zu informieren, was die Studierendenvertretung eigentlich tut, und wo man mitmachen könnte. Das ist zwar ein mühseeliges Unterfangen, aber wir hatten einige gute Gespräche, und auch wenn unsere Flyer weniger mitgenommen wurde, am Boden habe ich am Ende von unseren nur einige wenige liegen sehen.
Bei der offiziellen Begrüßung im Saal hat zuerst die Prorektorin, Frau Professorin Haberer, die Studierenden begrüßt. Ich fand es sehr positiv, dass sich auch die Universitätsleitung im Klaren ist, dass mit den Bachelor Studiengängen noch viele Probleme auf uns zukommen werden, und dass dagegen etwas getan werden muss. Frau Haberer hat eine zentrale Hotline vorgestellt, bei der telefonisch oder per E-Mail Beschwerden über Probleme mit der Studienplanung und dem Studium gesammelt werden.
Der Bürgermeister, Herr Lohwasser hat danach im Namen der Stadt Erlangen sein Grußwort gehalten, und erwartungsgemäß war der Jubel bei der Erwähnung der Bergkirchweih riesig.
Im Anschluss habe ich als Sprecherrat und Studentischer Senator die Studierendenvertretung allgemein vorgestellt, wobei ich leider zu meiner eigenen Schande gestehen muss dass ich die Präsentation ziemlich mies rübergebracht habe. Wer sie sich nochmal anschauen will, die Folien sind hier zu finden (1,4 MB).

Erstsemester Audimax
(Bild: Universität Erlangen-Nürnberg / Kommunikation und Presse)

Das Audimax war randvoll, und die als Begrüßungsgeschenke der Universität verteilten Taschen waren heiß begehrt.
So mancher Student wird überfüllte Hörsäle traurigerweise auch aus dem Vorlesungsalltag kennen, allerdings war die Stimmung im Audimax wohl besser als bei jeder Vorlesung, auch die musikalischen Einlagen und die Tanzvorführung afrikanischer Tänze (ich hoffe im Plural ist das jetzt eine korrekte Benennung) waren grandios.
Das schon obligatorische Freibier und die kostenlosen Brezen, die es am Ende der Begrüßung gab, waren genauso schnell verschwunden und von der Menge verspeist, wie sie von den Helfern verteilt wurden. Das hat sich nicht geändert, als ich Erstsemester war habe ich mich auch darauf gestürzt 🙂

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Philipp Schrögel

Ich habe in Erlangen bis 2008 Physik studiert und war als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Physikalischen Institut tätig. Danach habe ich den Masterstudiengang "Public Policy" an der Harvard Kennedy School of Government absolviert, mit dem Schwerpunkt Science and Technology Policy. Ich war zuvor lange Zeit in der Studierendenvertretung der Uni Erlangen-Nürnberg tätig, von 2004-2005 in der Fachschaftsvertretung der Naturwissenschaftlichen Fakultät I, 2005-2006 als Fachschaftssprecher und von 2006-2008 als Sprecherrat und Senator. Von 2007-2009 war ich Sekretär (~ Sprecher) des landesweiten Zusammenschlusses der Studierendenvertretungen (LAK Bayern). Ich bleibe auch nach meiner aktiven Zeit als Interessenvertreter der Hochschul- und Wissenschaftspolitik verbunden, und freue mich immer über Kommentare oder Anregungen.

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