Strategiesitzung mit der Hochschulleitung in Großheirath


Von Freitag 5.10. bis Samstag 6.10. fand in einem Hotel in Großheirath (bei Bamberg) eine Strategiesitzung mit Hochschulleitung und leitenden Mitgliedern der Fakultätsgremien statt.
Strategiesitzung in Großheirath

Daran nahmen auch Philipp Schrögel (Nat; hinter der Kamera ;-), Martin Lochner (Phil), Florian Kosch (RW), Bruno Escherl (Tech) und Sebastian Kruck (Med) (im Vordergrund des Bilds von links nach rechts) als studentische Vertreter teil.

Die Tagung hatte keine konkreten Ergebnisse zum Ziel sondern sollte v.a. dem Informationsaustausch und der Diskussion über künftige Vorhaben und Ziele der Universität dienen. So ging es u.a. um die konkrete Ausgestaltung der neuen Strukturen an den Fakultäten und die Frage wie man die FAU im Wettbewerb der Universitäten weiter nach vorne bringt.

Aus studentischer Sicht besonders interessant war zum einen die Frage wie die Einbeziehung der Studierenden in die neuen Departmentsgremien geregelt werden soll. Hier ist festzuhalten, dass offensichtlich fast alle Departments planen eine, von Philipp Schrögel vorgeschlagene, Regelung aus der Physik zu übernehmen, nach der Studenten dort eine beratende Stimme haben und ihr Votum auf Wunsch schriftlich ins Protokoll eingehen muss.

Zum anderen wäre eine Feststellung des Referenten Hans Stallmann zum Qualitätsmanagement zu unterstreichen. Diese lautet: „Vom Wiegen wird das Schwein nicht fett“ und drückt nichts anderes aus, als dass jede noch so präzise Kenntnis und Analyse der derzeitigen Situation nutzlos bleibt, wenn es nicht gelingt anschließend auch aktiv Verbesserungen herbeizuführen.

So ist es beispielsweise ziemlich unbefriedigend, dass zwar Lehrveranstaltungen inzwischen mehr oder weniger konsequent evaluiert werden – die Ergebnisse aber meist kaum Folgen für die Dozenten haben. Wichtig wäre es, dass einerseits schlechte Dozenten einen, wie auch immer gearteten „Tritt in den Hintern“ bekommen (z.B. durch verstärkte Veröffentlichung der Evaluationsergebnisse) aber auch gute Dozenten einen Anreiz erhalten (etwa durch Preise oder eben wieder Veröffentlichung der Ergebnisse). Ob die W-Besoldung, bei der die Evaluation auch einen Einfluss auch das Gehalt des Professors hat, hier die Dinge positiv verändert bleibt abzuwarten.

Wie bei solchen Tagungen nicht ungewöhnlich waren die Kaffeepausen und die „Kamingespräche“ nach dem Abendessen häufig wichtiger als die eigentlichen Tagesordnungspunkte. Die Teilnehmer der Tagung hatten Gelegenheit sich gegenseitig Kennenzulernen und bei einem Seidla Bier Meinungen auszutauschen.

Eine Tagung dieser Art zu der die Hochschulleitung, die Senatoren, die Dekane, die Departmentssprecher und pro Fakultät je ein wissenschaftlicher Mitarbeiter und ein Student geladen war, fand dieses Semester zum ersten Mal statt – aber nach dem positivem Feedback der Teilnehmer wohl nicht zum letzten Mal. Ob sich der Rektor dabei von dem Planungswochenende der Studierendenvertreter inspirieren ließ, welches ja bereits letztes Semester stattfand und in wenigen Wochen erneut in Schloss Weidenberg stattfinden wird blieb unklar. Auch aus unserer Sicht war die Veranstaltung jedenfalls gelungen und eine Wiederholung ist sehr zu wünschen.

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