Kommission für Lehre, 25. Januar 2007

Nachdem wir – wie bereits berichtet – in der letzten Sitzung der Kommission für Lehre nicht alle Themenpunkte behandeln konnten, wurde diese außerplanmäßige Sondersitzung einberufen.

Als aktueller Punkt standen die beiden Beschlüsse der Hochschulleitung vom Montag, dem 22. Januar auf der Tagesordnung. Im ersten Beschluss wurde festgehalten, dass im Masterstudium nur noch eine Staffelung der ECTS-Punkte in 2,5er Schritten von 5 bis 15 ECTS-Punkten möglich ist und alle davon abweichenden Punktezahlen in sämtlichen Modulen angepasst werden müssen. Dies hat zur Folge, dass die bereits verfassten FPOs erneut abgeändert werden müssen.
Diese 2,5er Schritte werden auch als Empfehlung für das Bachelor-Studium nahe gelegt. Bisher nur nahe gelegt, ob wir uns irgendwann daran halten müssen, wissen wir noch nicht.

Als zweiter Beschluss der Hochschulleitung wurde das Thema der 7+3, bzw. 6+4-Modelle für Bachelor- und Master-Studiengänge aufgegriffen. Um der Diskussion ein Ende zu bereiten, wurde nun verordnet, dass alle zukünftigen „konsekutiven Bachelor- und Masterstudiengänge nach dem 6+4-Modell einzurichten“ sind. An der TF waren zwar mal alle Studiengänge auf das 7+3-Modell (die Informatik ausgenommen) ausgelegt, doch werden nun die zu absolvierenden Praktikawochen, die Bachelorarbeit, die Kern-, Wahl-, und Ergänzungsfächer umzustrukturiet um ein Semester zu verschieben und dennoch den Bachelor gemäß seiner Definition als berufsqualifizieren Abschluss anbieten zu können.

Da diese Umstellung doch trotz des einfach klingenden Beschlusses mehr Nachdenken und Grübeln erfordert als auf den ersten Blick ersichtlich, stellten die Professoren im Anschluss daran ihre 6+4-Modelle vor um über auftretende Probleme bei der Umstellung zu diskutieren und sich gegenseitig Anregungen zu holen. Somit wird die Abänderung auf das nun verpflichtende Modell im Laufe der nächsten Wochen stattfinden um eine universitäre Vereinheitlichung zu gewährleisten.

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