Konventssitzung 16.01.2007

Zu der ersten Sitzung des studentischen Konvents im neuen Jahr waren leider nur wenige Konventsmitglieder anwesend. Zu Beginn der Sitzung haben Vertreterinnen und Vertreter von ARENA und dem „Buendniss fuer freie Bildung“ ihre Projekte vorgestellt, weil diese Gruppen neben anderen von der Studierendenvertretung finanziell und auch mit Raumen fuer ihre regelmaessigen Treffen unterstuetzt werden.

ARENA ist eine Gruppe, die jedes Jahr ein internationales Theaterfestival in Erlangen organisiert. Das „Buendniss fuer freie Bildung“ widmet sich dem Kampf gegen Studiengebuehren.
Leider sind beide Gruppen der Einladung zur Konventssitzung davor nicht gefolgt, bei der wir den Haushaltsplan beschlossen haben. Ich war als Sprecherrat schon etwas veraergert, dass sie zwar das Geld und die Raume der Studierendenvertretung gerne nutzen, aber nicht bereit waren sich den Leuten vorzustellen, die ihnen das dann auch demokratisch bewilligen sollen, und eine grobe Planung vorlegen was sie damit vorhaben. Schliesslich sind wir als gewaehlte VertreterInnen auch offiziell dafuer verantwortlich, was mit den Mitteln der Studierendenvertretung passiert.
So haben wir sie dann erneut mit etwas mehr Nachdruck eingeladen, und sie sind dann auch tatsaechlich gekommen.

Danach haben wir ueber die Studiengebuehrensatzung der FAU diskutiert. Bei der Regelung zur Befreiung der 5% Besten ist momentan noch einiges unklar bzw. ungenuegend geregelt. Hier sind Nachbesserungen noetig, und wir treffen uns diese Woche vor der Senatssitzung mit dem Rektor um die Situation zu bereden. Ich bin gespannt, ob die Befreiung komplett abgeschafft wird, wie wir schon bei Einfuehrung der Satzung gefordert hatten oder ob nachgebessert wird.
Da die Situation der Nicht-EU Auslaender sehr schwierig ist (sie bekommen keine Kredite und koennen nicht generell befreit werden) wollen wir die Hochschulleitung auffordern aktiv zu werden. Das Problem liegt bereits im Gesetz, also muss sich hier auch die Regierung um eine Loesung bemuehen. Wir wollen dass unsere Hochschulleitung, am besten mit den Leitungen der anderen Hochschulen zusammen, das Ministerium zu einer Verbesserung draengt.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war noch die Unterstuetzung der Initiative www.gebuehrenklage.de. Dazu haben wir einen Arbeitskreis gegruendet, der sich mit der Information der Studierenden vor Ort befasst. Die Koordination des Arbeitskreises hat Astrid Peters uebernommen.

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Philipp Schrögel

Ich habe in Erlangen bis 2008 Physik studiert und war als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Physikalischen Institut tätig. Danach habe ich den Masterstudiengang "Public Policy" an der Harvard Kennedy School of Government absolviert, mit dem Schwerpunkt Science and Technology Policy. Ich war zuvor lange Zeit in der Studierendenvertretung der Uni Erlangen-Nürnberg tätig, von 2004-2005 in der Fachschaftsvertretung der Naturwissenschaftlichen Fakultät I, 2005-2006 als Fachschaftssprecher und von 2006-2008 als Sprecherrat und Senator. Von 2007-2009 war ich Sekretär (~ Sprecher) des landesweiten Zusammenschlusses der Studierendenvertretungen (LAK Bayern). Ich bleibe auch nach meiner aktiven Zeit als Interessenvertreter der Hochschul- und Wissenschaftspolitik verbunden, und freue mich immer über Kommentare oder Anregungen.

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